7 Anzeichen für Stress

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Dauerhafter Stress macht krank. Lesen Sie in dem folgenden Artikel, welche Folgen Stress haben kann und wie Sie Anzeichen für dauerhaften Stress erkennen.
gestresster Mann

Stress ist ganz natürlich und gehört zum normalen Leben dazu. Es ist eine unspezifische Reaktion des Körpers und der Psyche auf Reize [1]. Die Reize, sog. Stressoren, lassen sich in verschiedenen Kategorien unterteilen und können sowohl in der (sozialen) Situation als auch in der Person bedingt sein.
Stress entsteht immer dann, wenn ein Mensch befürchtet eine Situation oder Aufgabe mit den ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen und Fähigkeiten nicht bewältigen zu können [2]. Als Folge werden im Körper u.a. Katecholamine (z.B. Adrenalin und Noradrenalin) und Kortisol ausgeschüttet. So wird der Körper in Alarmbereitschaft oder eben Stress versetzt und mobilisiert zusätzliche Ressourcen.

Stress ist per se nicht gesundheitsschädigend aber vor allem dauerhafter Stress im Arbeitsalltag und in angespannten privaten Situationen macht krank [3].

Die Symptome für Stress sind unspezifisch und individuell sehr verschieden. Häufig sind jedoch folgende Symptome beobachtbar.
Für eine genaue Diagnose empfiehlt es sich allerdings immer einen Arzt aufzusuchen.

1. Konzentrationsschwäche

Kennen Sie das? Sie können sich nicht mehr konzentrieren oder fangen viele Aufgaben an, ohne sie zu Ende zu bringen? Sie vergessen häufig einfache Dinge?
Dies können bereits Anzeichen für ein dauerhaft zu hohes Stresslevel sein.

Kurzfristiger Stress kann die Konzentrationsfähigkeit sogar steigern. Doch gerade dauerhafter Stress führt zu einem Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes. Wichtige Neurotransmitter fehlen und die Fähigkeit sich zu konzentrieren nimmt ab. Sie können sich weniger gut fokussieren und vergessen auch schneller.

2. Nervosität und innere Unruhe

Fingernägel kauen, feuchte Hände oder unruhiges Auf- und Ablaufen, die Anzeichen für Nervosität können auch ganz positive Ursachen haben, wie bspw. frisch verliebt zu sein.

Die innere Unruhe kann jedoch auch durch eine Hormonverschiebung infolge von zu viel Stress entstehen. Dabei ist Nervosität häufig in Verbindung mit Konzentrationsschwäche und anderen Symptomen zu beobachten. Das heißt Stress ruft nicht selten eine Vielzahl an unspezifischen Symptomen hervor.

3. Gefühl der Überforderung

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen alles über den Kopf wächst und Sie vor einem Berg von Aufgaben stehen, die Sie nicht mehr bewältigen können, sind Sie mit großer Wahrscheinlichkeit gestresst?

Denn Stress entsteht, wie oben beschrieben, durch die Befürchtung Aufgaben und Situationen nicht bewältigen zu können. Folglich entsteht Stress. Daneben werden durch das Nervensystem Emotionen ausgelöst, die als Gefühl von Überforderung, Furcht bis hin zur Angst empfunden werden können.

4. Gereiztheit

Lassen Sie bereits kleinste Störungen aus der Haut fahren oder denken Sie bei einer neuen Aufgabe oder E-Mail, „Jetzt reichts!“ und wollen am liebsten alles hinschmeißen?

Gestresste Menschen reagieren häufig gereizt auf ihre Umgebung.
Tagtäglich ist unser Gehirn Millionen von Reizen ausgesetzt, die es normalerweise verarbeiten kann. Ist unser Körper aber in Alarmbereitschaft, dann nimmt er äußere Reize vermehrt und intensiver wahr. Somit fehlen unserem Gehirn wichtige Erholungspausen. Infolgedessen können bereits geringe Reize das Fass zum Überlaufen bringen.

5. Körperliche Beschwerden und Schmerzen

Unter Stress reagiert der Körper mit einem Anstieg des Blutdrucks und erhöhtem Puls. Unser Nervensystem ist auf Abwehr oder Flucht eingestellt und die Muskelanspannung nimmt zu.

Die dauerhafte Spannung im Körper kann somit zu Muskelverspannungen führen. Gestresste Menschen klagen daher häufig über Kopf- und Nackenschmerzen. Daneben sind aber auch andere Beschwerden, wie Magenschmerzen oder Herz- Kreislauferkrankungen als Folge von Stress zu beobachten.

6. Grübeln & nicht abschalten können

Grübeln oder ständiges Gedankenkreisen und das Gefühl nicht abschalten zu können kann viele Ursachen haben. In Folge von dauerhaftem Stress gelingt es unserem Körper nicht mehr runterzufahren.

Durch Hormone, wie Adrenalin bleibt auch unser Gehirn dauerhaft aktiviert.
In Folge dessen zeigen sich Schwierigkeiten bei der Entspannung. Loslassen wird zu einem Kraftakt und erzeugt gleichzeitig weiteren Druck.

7. Schlafstörungen

Erste Anzeichen von Schlafstörungen zeigen sich bereits, wenn man sich morgens immer häufiger unausgeschlafen fühlt, obwohl man 7 bis 8 Stunden geschlafen hat.

Vor allem fehlende Entspannung und ständiges Grübeln lassen uns unter Stress schlechter schlafen.
In Folge dessen kommt es häufig zu einem regelrechten Teufelskreis. Wir grübeln und können nicht schlafen, was wiederum unsere Gedanken anregt und Entspannung verhindert.

Literaturquellen

Alexander Bach

Alexander Bach

Business Psychology B.A. :
Alexander Bach hat mehrjährige Erfahrung in der Personalberatung und somit auch in HR und Personalthemen. Weiterhin ist er seit 2016 Projektleiter bei 2Klang und schreibt regelmäßig zu unterschiedlichen Themengebieten hier im Blog.

Wer wir sind:

2Klang ist ein junges Hamburger Unternehmen, was sich auf die langfristige Gesunderhaltung von Mitarbeitern spezialisiert hat.

In diesem Blog posten wir regelmäßig Interessantes und Wissenswertes rund um die Gesundheit von Mitarbeitern, BGM und alles was Personaler sonst noch interessiert. 

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