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Achtsamkeit -- Dein Weg zu mehr Ruhe und Zufriedenheit

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Die Achtsamkeit beschreibt einen Bewusstseinszustand des Menschen. In diesem ist die Aufmerksamkeit fokussiert und der Geist soll zur Ruhe finden. Doch was ist dran an diesem Bewusstseinszustand? Aktuell tritt Achtsamkeit immer mehr in den Fokus der Wissenschaft - die Ergebnisse daraus zeigen einen großen Nutzen für den Menschen im Bezug auf Zufriedenheit und Freude im Leben. Wir erklären Dir im folgenden Artikel, was Achtsamkeit eigentlich ist und wie Du mehr Achtsamkeit in Dein Leben bringen kannst!
Mann sitzt auf einem Berg

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist ein Bewusstseinszustand, bei dem Du Dich im “Hier und Jetzt” befindest und Deinen Fokus auf Dich oder eine Sache in Deiner Umwelt richtest. Dabei kann es beispielsweise Deine Atmung sein, auf die Du achtest -- oder aber auch das Rauschen des Meeres. Bei dieser Fokussierung kommen Körper und Geist zur Ruhe, wobei Deine Gedanken an Dir vorbeiziehen. Dieser Zustand klingt vielleicht nicht wirklich spektakulär. Für viele Menschen ist diese Form der Entspannung heutzutage kein Normalzustand mehr -- Wir sind heutzutage eher getriebene unserer Zeit.

Ruhige Momente finden trotz Smartphone, Medien und co.

Betrachten wir einen typischen Tag in der heutigen Zeit, erkennen wir sehr schnell -- Ruhige Momente sind in unserer heutigen Zeit sehr rar. Es beginnt meist schon mit dem Aufstehen: Für Viele von uns ist der sofortige Griff zum Handy und das Checken der Nachrichten so normal wie das Zähneputzen. Ein erstmaliges zur Besinnung kommen, findet vielfach nicht mehr statt. Man befindet sich physisch im Hier, ist gedanklich allerdings im Dort – also in der Zukunft. Was steht an? Habe ich ein Meeting? Wann hole ich später meine Kinder ab? In dieser Zeit wird häufig nebenbei schnell gegessen oder der Kaffee gestürzt. Weiter geht`s zur Bahn, zum Auto oder zum Bus -- Die Gedanken kreisen weiterhin um die bevorstehenden Stunden und es kann schnell Stress entstehen. Das Radio wird angeschaltet oder es wird mit Kopfhörern Musik gehört und die Gedanken sind erneut ganz woanders. Und das ist nur der Beginn des Tages…

Du hättest den besten Moment haben können... Aber Du verpasst ihn!

Du hättest den besten Morgen haben können mit dem besten Kaffee… Du hättest das leckerste Frühstück haben können, von dem Du jeden Bissen genossen hättest… Du hättest auf der Fahrt zur Arbeit den schönsten Sonnenaufgang haben können…

Doch wo warst Du?

Du warst nicht bei deinem Kaffee, nicht bei Deinem Frühstück und nicht beim Sonnenaufgang. Du warst nicht im “Jetzt”. Nicht im Moment, sondern in Gedanken woanders.

Worauf ich hinaus will: Genau an diesen Momenten könnte Achtsamkeit ins Spiel kommen. Denn genau diese holt uns diese ruhigen Momente in unseren Alltag zurück und sorgt dafür, dass wir uns nicht mit Vergangenem oder Zukünftigem beschäftigen, sondern uns mit dem Jetzt beschäftigen. Achtsamkeit lässt uns Fokus auf den aktuellen Moment richten.

Es ist nicht schlimm, mal nicht im "Jetzt" zu sein...

ganz und gar nicht. Es ist ja auch erforderlich, dass wir unseren Tag visualisieren und Planungen vornehmen. Nur gibt es neben diesen ganz alltäglichen Themen auch zunehmend Belastungen, die unserem langfristigen Wohlgefühl entgegenwirken. Gemeint sind beispielsweise Störgeräusche in Form von Informationen, mit denen wir uns tagtäglich auseinandersetzen müssen -- Musik, Straßenlärm, Werbung (bewusst oder unbewusst aufgenommen), unser Smartphone und viele andere Dinge mehr. Und genau diese Störgeräusche bringen uns immer weiter weg von dem jetzigen Moment und weg von der bewussten Achtsamkeit.

Doch wie kann ich mir Achtsamkeit denn jetzt vorstellen?

Achtsamkeit ist ein Bewusstseinszustand, in welchem wir uns in dem jetzigen Moment nur bei uns befinden. Wir nehmen einfach nur wahr und bewerten keine unserer Gefühlsregungen, sondern lassen diese einfach geschehen. Ein gutes Bild dafür hat der Diplompsychologe und Meditationsforscher Ulrich Ott beschrieben. Er beschreibt Achtsamkeit wie folgt: “Ich gehe beim Meditieren auf einen Berg und schaue hinunter ins Tal. Das heißt, ich bin nun in einer Position, die ein bisschen dem Alltagsgeschäft enthoben ist und kann auf das Ganze herunterschauen.” Damit wird meiner Meinung nach die Meditations- oder Bewusstseinsform der Achtsamkeit gut veranschaulicht. Die Haltung der Person, welche aus einer exponierten Position die innere Gefühlswelt und die äußere Umwelt wahrnimmt und ohne eine Wertung betrachtet, sondern einfach annimmt.

Die positiven Auswirkungen von mehr Achtsamkeit

Die ursprüngliche Form der Achtsamkeit stammt aus dem Buddhismus und bildet die Grundlage für jede Meditationsform. Die Grundlage ist die Achtsamkeit und sie sollte immer gegeben sein. Wenn also von Meditation und Achtsamkeit gesprochen wird, werden die Begrifflichkeiten häufig vermischt, denn Meditation bedingt ja nun mal Achtsamkeit.

Im Fokus der Wissenschaft steht die Achtsamkeit bereits seit dem Ende der 1970er-Jahre. Dort entwickelte Jon Kabat-Zinn das medizinische Achtsamkeitstraining MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction), welches eine evaluierte und gut erforschte Maßnahme zur Stressbewältigung darstellt. Lies hierzu auch gern unseren Blogbeitrag zum Thema Stress:

7 Anzeichen für Stress 

Neben der stressreduzierenden Wirkung bietet das medizinische Achtsamkeitstraining einen großen positiven Nutzen bei folgenden Beschwerde- und Krankheitsbildern:

  • häufigen Infektionskrankheiten,
  • Ängsten oder Panikattacken,
  • Depressionen,
  • Hauterkrankungen,
  • Schlafstörungen,
  • Kopfschmerzen und Migräne,
  • Magenproblemen,
  • Burn-out-Syndrom (Lies hierzu auch gern unseren Blogbeitrag: Burn-Out! Fühlen Sie sich ausgebrannt?)

Wie baue ich mehr Achtsamkeit auch in meinen Alltag ein?

Nun fragst Du Dich vielleicht, wie auch Du Achtsamkeit regelmäßig in Deinen Alltag einbauen kannst? Das ist wirklich ganz einfach und fängt bei sehr kleinen Dingen bereits an. So kannst Du beispielsweise folgende Dinge tun:
  • beim Duschen mal bewusst auf das wärmende Wasser auf Deinem Körper achten,
  • beim Bus- oder Bahnfahren kannst Du die Augen schließen und nur mal bewusst auf die Umgebungsgeräusche achten,
  • oder aber einfach mal auf Deinem Bett mit geschlossenen Augen auf Deinen Atem achten.
  • Bewusst essen und das Essen genießen.
  • Generell Genussmomente in Deinen Alltag mit einbauen, in denen Du Dich bewusst auf eine Sache konzentrierst und diese auch mal so richtig genießt. Z.B. Schokolade, einen Kaffee, einen Spaziergang…
Diese Liste lässt sich natürlich sehr ausgiebig weiterführen und umfasst dabei im Kern Tätigkeiten, bei denen das bewusste Wahrnehmen des Moments im Vordergrund steht. Bereichere also gern diese Vorschläge um Deine eigenen Ideen und schaue, was Dir am besten gefällt und wobei Du so richtig im “Jetzt” bist. Viel Erfolg auf Deinem Weg zu mehr Achtsamkeit, wünscht Dir Dein Team von 2Klang!

Quellenverzeichnis:

Max Rabe

Max Rabe

B.A. Gesundheitsmanagement:
Max Rabe hat seine Bachelor-Thesis im Fachbereich der Gesundheitspsychologie geschrieben und war neben seinem Studium im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Aktuell arbeitet er im Vertrieb im Innen- und Außendienst bei 2KLANG und schreibt zu unterschiedlichen Themengebieten Blogbeiträge.

Wer wir sind:

2Klang ist ein junges Hamburger Unternehmen, was sich auf die langfristige Gesunderhaltung von Mitarbeitern spezialisiert hat.

In diesem Blog posten wir regelmäßig Interessantes und Wissenswertes rund um die Gesundheit von Mitarbeitern, BGM und alles was Personaler sonst noch interessiert.

Letzte Beiträge:

Zwei Videos zum Thema Achtsamkeit:


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