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Burn-Out! Fühlen Sie sich ausgebrannt?

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In diesem Blog-Artikel befassen wir uns mit dem Burn-Out-Syndrom. Dabei gehen wir auf die Definition eines Burn-Outs, die ersten Anzeichen und die Handlungsmöglichkeiten bei einem Burn-Out ein. Außerdem bieten wir Ihnen einen kleinen Selbsttest zu Ihrer persönlichen Burn-Out Gefährdung.
Burn-Out eines Mitarbeiters

Es ist in der heutigen Zeit in aller Munde...Burn-Out

Wir hören davon in den Medien, der Presse oder aus dem näheren Umfeld. Die Rede ist dabei vom sogenannten Burn-Out. Ein Burn-out wird sinngemäß als ein Gefühl der „Ausgebranntheit“ definiert und kann somit wortgemäß übersetzt werden.

Woran erkenne ich einen Burn-Out bei mir?

Klar beantworten kann man diese Frage nur durch die Abgrenzung von anderen psychischen Belastungen oder Erkrankungen. Denn im Gegensatz zu anderen psychischen Beschwerden gibt es beim Burn-Out-Syndrom meist einen direkten Zusammenhang mit der Arbeit der betroffenen Person.

Das heißt, dass Burn-out Erkrankte meist Personen sind, die übermäßig viel Energie in ein Projekt o.ä. investiert haben. Jedoch übersteigt dieser Energieaufwand, im Falle der Burn-Out erkrankten, die eigenen Ressourcen und die Betroffenen können sich nicht mehr von diesem Projekt oder dieser Arbeit abgrenzen. Zusammenfassend findet also eine Wechselwirkung zwischen Haltungs- und Einstellungsweisen der betroffenen Personen, sowie der Größe der Arbeitsmenge oder auch Arbeitsverdichtung statt.
Welche Symptome können bei den Betroffenen beobachtet werden?

Die Anzeichen des Burn-Out-Sydroms

• Emotionale Erschöpfung
• Das Gefühl von Distanziertheit zu beruflichen- oder privaten Aufgaben
• Depersonalisierung, wodurch Gefühle als flach empfunden werden
• Unzufriedenheit mit der eigenen Leistungsfähigkeit
• Lustlosigkeit oder Gereiztheit
• Schlafstörungen

Die Geschichte des Burn-outs…

Erste Beobachtungen zum Burn-Out-Syndrom führte der Psychologe Herbert Freudenberger in den 70er Jahren durch. Seine anfänglichen Beobachtungen konnten bis heute um 130 weitere Symptome ergänzt werden. Das Burn-Out-Syndrom wird durch die Vielzahl der Symptome und deren Überschneidungen mit Depressionen, Sucht- und Angststörungen „nur“ als Zusatzdiagnose gestellt. Ein Burn-Out besitzt somit keine eigenständigen klinischen Diagnosen. 130 Verschiedene Symptome können auf einen Burn-out hinweisen.

Woran kann man feststellen, dass man an einem Burn-Out leidet?

Zur Feststellung des Burn-Out-Syndroms gibt es mehrere Verfahren. Diese sind meist Testverfahren in Form von Fragebögen. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass diese Fragbögen, auch wenn sie wissenschaftlich validiert sind, keine ärztlichen Diagnosen ersetzen. Sie können aber richtungsweisend sein und Aufschluss über potenzielle Gefährdungen geben.

Der "Maslach-Burnout-Inventory"

Zu einem der wohl bekanntesten und in vielen Gebieten erforschten und validierten Fragebögen, zählt der Maslach-Burnout-Inventory (MBI). Dieser Fragebogen gilt grundsätzlich als sehr gut validiert, jedoch gibt es auch immer wieder Kritik an der Normierung des Instruments. Diesen können Sie unter folgendem Link finden und sich selbst innerhalb kürzester Zeit testen: https://www.hilfe-bei-burnout.de/wp-content/uploads/2014/09/Maslach-Burnout-Selbsttest-PDF.pdf

Eine rasche Diagnose und Behandlung sind bei einem Burn-Out dringend notwendig!

Rechtzeitig erkannt, ist eine erfolgreiche Therapie möglich. Auch wenn die Behandlung meist präventiv durchgeführt wird. Das Burn-Out-Syndrom ist inzwischen sehr gut akzeptiert und wirkt in der allgemeinen Wahrnehmung als Erkrankung, welche durch starken Fleiß bei der Arbeit entstanden ist. Das ist jedoch meist die subjektive Wahrnehmung in der Gesellschaft. Diese Wahrnehmung führt zu einer hohen Akzeptanz und sogar zu möglicher Anerkennung, da der Belastung ja eine starke Anstrengung vorangegangen sein muss. Dadurch können Maßnahmen gegen den Burn-Out im Arbeitskontext meist gut implementiert werden. Z.B. durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und den daraus resultierenden Reduktionen von Stressoren.

Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es bei einem Burn-Out?

Neben der Änderung der Verhältnisse (Vermeidung von Stresssituationen, Veränderung der Arbeitsbedingungen) gilt es die Handlungsmöglichkeiten auch bei sich selbst zu sehen und zu ergreifen. Somit sollte man auch versuchen, die eigenen Ressourcen zu stärken, was als Verhaltensprävention eingestuft wird. Dazu können ein gesunder Lebenswandel mit einer ausgewogenen Ernährung, körperlicher Aktivität und die Unterstützung im direkten sozialen Umfeld gehören. Aber auch individuelle Coachings, Trainings oder die Betreuung eines psychologischen Fachberaters können geeignete Maßnahmen zur Prävention oder Behandlung eines Burn-Out-Syndroms darstellen. In diesen Coachings wird häufig mit dem eigenen Verhalten und den eigenen Einstellungen gearbeitet. Dadurch können die eigenen Ressourcen gestärkt und der Ratsuchende in seinem Verhalten sensibilisiert werden.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben,
melden Sie sich gern telefonisch bei uns:

Quellenverzeichnis:

Max Rabe

Max Rabe

B.A. Gesundheitsmanagement:
Max Rabe hat seine Bachelor-Thesis im Fachbereich der Gesundheitspsychologie geschrieben und war neben seinem Studium im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Aktuell arbeitet er im Vertrieb im Innen- und Außendienst bei 2KLANG und schreibt zu unterschiedlichen Themengebieten Blogbeiträge.

Wer wir sind:

2Klang ist ein junges Hamburger Unternehmen, was sich auf die langfristige Gesunderhaltung von Mitarbeitern spezialisiert hat.

In diesem Blog posten wir regelmäßig Interessantes und Wissenswertes rund um die Gesundheit von Mitarbeitern, BGM und alles was Personaler sonst noch interessiert. 

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Weiterführendes Video zum Thema Burn-Out:


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