Pflege: staatliche Leistungen etc. – Teil 2

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Im zweiten Teil des Blog-Artikels erfahren Sie, welche staatlichen Leistungen Ihnen in der Pflege zur Verfügung stehen, erhalten einen kleinen Überblick zu den möglichen Zusatzversicherungen und vieles mehr.
Alte Frau wird im Rollstuhl geschoben und gepflegt

Welche staatlichen Leistungen stehen mir für den jeweiligen Pflegegrad zur Verfügung?

Damit in der Pflege die jeweiligen staatlichen Leistungen einer gesetzlichen Pflegeversicherung zum Tragen kommen, wurde ein Pflegegrad festgestellt. Da die Pflegeversicherung eine Teilkostenversicherung ist, wird nur ein Teil der Kosten getragen und die Versicherung sichert somit nur die Grundversorgung ab. Dadurch liegen die tatsächlichen Kosten meist deutlich über der Grundversorgung. Zur Veranschaulichung wird für Pflegekosten nachfolgend ein Beispiel geschildert. Einen kostenlosen Rechner zur Berechnung der Pflegekosten finden Sie hier: Kostenloser Pflegekostenrechner Bsp.: Herr Müller wird Pflegebedürftig…

Herr Müller wird pflegebedürftig...

…Nachdem bei dem Hamburger Rentner Herrn Müller anhand einer Pflegebegutachtung der Pflegegrad 1 anerkannt wurde, beschließt Herr Müller mit Hilfe seiner Tochter eine häuslich ambulante Pflege zu beauftragen. Diese soll Herrn Müller bei der Verrichtung einiger Hausarbeiten täglich Hilfe leisten. Durch den Einsatz eines Onlinerechners findet die Tochter von Herrn Müller heraus, dass die staatlichen Leistungen für diesen Fall 125€ betragen. Der monatliche Eigenanteil wäre dabei 385€. Die Tochter von Herrn Müller muss jedoch in einem Jahr aus beruflichen Gründen nach Süddeutschland ziehen. Also kann sie nur noch selten auf ihren Vater vor Ort acht geben und recherchiert über den gleichen Onlinerechner die Kosten für ein Pflegeheim im Falle des Pflegegrad 1. Die staatlichen Leistungen würden in diesem Fall wieder bei 125€ liegen, jedoch steigt der monatliche Eigenanteil auf beachtliche 1435€ an… Das Rechenbeispiel von Herrn Müller soll verdeutlichen, welche Kosten im Falle einer Pflege getragen werden müssen. Wie bereits beschrieben, liegen die Kosten für zusätzliche Leistung meist jedoch deutlich über den staatlichen Leistungen. Dennoch sollte der Fokus auf den Wünschen des Pflegebedürftigen liegen und nicht auf dem Sparen der finanziellen Aufwendungen. So erachtet beispielsweise das Bundesgesundheitsministerium eine zusätzliche Vorsorge neben der gesetzlichen Versicherung als sinnvoll.

Folgende Zusatzversicherungen können bei Zuzahlungen helfen:

  • Die Pflegerentenversicherung, welche auch oft als Lebensversicherung angeboten wird,
  • Die Pflegekostenversicherung,
  • Die Pflegetage- oder Pflegemonatsgeldversicherung.

Ob sich eine solche Zusatzversicherung lohnt, muss im individuellen Fall entschieden werden. Richtungsweisend kann hierbei der Onlineratgeber des Bundesministerium für Gesundheit sein.

Der kostenlose Onlineratgeber des Bundesministeriums für Gesundheit:

Den kostenlosen Onlineratgeber des Bundesministeriums für Gesundheit zum Thema Pflege finden Sie hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege.html

Quellenverzeichnis:

Max Rabe

Max Rabe

B.A. Gesundheitsmanagement:
Max Rabe hat seine Bachelor-Thesis im Fachbereich der Gesundheitspsychologie geschrieben und war neben seinem Studium im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Aktuell arbeitet er im Vertrieb im Innen- und Außendienst bei 2KLANG und schreibt zu unterschiedlichen Themengebieten Blogbeiträge.

Wer wir sind:

2Klang ist ein junges Hamburger Unternehmen, was sich auf die langfristige Gesunderhaltung von Mitarbeitern spezialisiert hat.

In diesem Blog posten wir regelmäßig Interessantes und Wissenswertes rund um die Gesundheit von Mitarbeitern, BGM und alles was Personaler sonst noch interessiert. 

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