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Sucht am Arbeitsplatz -- Teil 1

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Im folgenden Blog-Artikel befassen wir uns mit dem Thema Sucht am Arbeitsplatz. Dazu schauen wir, wie Sucht entsteht welche Ursprünge sie hat. Außerdem betrachtet wir, was versteht man unter einer Sucht genau und welche Bedeutung Sucht im Kontext der Arbeitswelt hat.
Sucht Abhängiger liegt auf dem Tisch

Wie entsteht Sucht und welchen Ursprung hat sie?

Die Entstehung und das Fortbestehen von Sucht unterliegt einer Vielzahl von komplexen Zusammenhängen. Einige davon haben Ihren Ursprung in Erfahrungen aus bestimmten Lebensbereichen, wie z.B. traumatische Erlebnisse. Andere Ursprünge der Sucht wiederum können zum Beispiel auf psychosoziale Hintergründe oder genetische Faktoren der einzelnen Person zurückgeführt werden. Die Faktoren können aber auch in anderen komplexen Zusammenhängen ihren Ursprung finden und greifen dabei oft eng ineinander. Die Umstände der Entstehung einer Sucht sind häufig sehr individuell. In ihren Anfängen im Verhalten ähneln sich Süchte jedoch meist. Oft ist es so, dass die Droge im ersten Schritt dem Konsumenten subjektiv Hilfe verschafft. Beispielsweise macht Sie ihn kurzfristig „glücklich“, „beruhigt ihn“, „befreit ihn von seinen Sorgen und Ängsten“ oder „hilft ihm aus seinem seelischen Tief“. Um nur einen Bruchteil dessen zu nennen, was häufig von Suchtkranken beschrieben wird.

Immer auf der Suche nach der anfänglichen Wirkung...

Was aus diesen anfänglichen Gründen folgt, ist oftmals der wiederholte Gebrauch der entsprechenden Substanzen. Immer auf der Suche nach der erhofften Wirkung. Nach der mehrfachen Verwendung der Droge, lässt die Wirkung jedoch innerhalb kürzester Zeit nach. Der Grund dafür liegt in unserer Gehirnchemie und unseres Nervensystems. Denn diese reagieren mit einem beschleunigten Abbau der Substanz durch regulierte Anpassungsvorgänge. Somit ist sehr schnell eine höhere Dosis von Nöten, um den gewünschten Effekt zu bewirken. Außerdem steuert der gesamte Körper mit seinen Anpassungsprozessen sehr stark gegen die Droge, sodass Entzugserscheinungen auftreten. Diese Entzugserscheinungen verlaufen immer konträr zur eigentlichen Wirkung der Droge.

Entzugserscheinungen (Beispiel: Alkohol)

Die Entzugserscheinungen bei Alkohol sind häufig:

  • Zittern,
  • Schwitzen,
  • Unruhe,
  • Schlaflosigkeit.

Um nur einige zu nennen.

Was genau versteht man unter einer Sucht?

  • Die Beschreibung der WHO (Weltgesundheitsorganisation) zur Sucht: “Der Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge“.
  • Das Bundesgesundheitsministerium beschreibt Sucht wie folgt: „Mit dem Begriff Sucht sind nicht nur die Abhängigkeitserkrankungen gemeint, sondern die Gesamtheit von riskanten, missbräuchlichen und abhängigen Verhaltensweisen in Bezug auf Suchtmittel (legale wie illegale) sowie nichtstoffgebundene Verhaltensweisen (wie Glücksspiel und pathologischer Internetgebrauch).“
Diese beiden Definitionen beschreiben Sucht bereits sehr konkret. Dabei bezieht sich die WHO hauptsächlich auf Sucht, die in Verbindung mit dem Gebrauch von Substanzen steht. Das Bundesgesundheitsministerium hingegen führt neben dem Gebrauch von Substanzen auch die Abhängigkeit von bestimmten Verhaltensweisen auf.
Max Rabe

Max Rabe

B.A. Gesundheitsmanagement:
Max Rabe hat seine Bachelor-Thesis im Fachbereich der Gesundheitspsychologie geschrieben und war neben seinem Studium im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig. Aktuell arbeitet er im Vertrieb im Innen- und Außendienst bei 2KLANG und schreibt zu unterschiedlichen Themengebieten Blogbeiträge.

Wer wir sind

2Klang ist ein junges Hamburger Unternehmen, was sich auf die langfristige Gesunderhaltung von Mitarbeitern spezialisiert hat.

In diesem Blog posten wir regelmäßig Interessantes und Wissenswertes rund um die Gesundheit von Mitarbeitern, BGM und alles was Personaler sonst noch interessiert. 

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Weiterführendes Video zum Thema Sucht:


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